Jeder lobet sichs im Schatten, Jeder Fischer wird dir rathen: Sind die Wellen durchgetrübt, Dann es volle Netze giebt.
Flatternd fliegt der Tauber von Tanne zu Tanne - kläglich girrte er seine Beschwerde dem ganzen Walde -: Ach du weiter Waldstrich? Dich hab' ich einst durchstriechen - mit dem theuren Weibchen, mit dem lieben, überlieben, - Ach der arge Zbyhoň fängt mein Weibchen - und trägt ins Schloss, ach ins harte Schloss sie - - Ai! der Jüngling umschreitet um dies harte Bergschloss - kläglich seufzt er um sein liebes Mädchen - vom Schloss auf den Felsen, dort lasst er sich nieder - traurig sitzt er schweigend mit dem stummen Walde. - Und der Tauber kommt geflogen, kläglich girrend. - Jüngling erhebt sein Haupt zu ihm sprechend: - du betrübter Tauber! traurig bist du in der Einsamkeit, hat dir der ..... (nečitelno) liebe Genosin.
Wo der Ritter ..... (nečitelno) Nächst dem weit ..... (nečitelno) dort der gier'ge (Zbyhoň), dorten seufzt das Mädchen. Ho! schliess auf dem Jäger. Zbyhoň schliesst nicht auf. Da zerschellt die Keule Zbyhoň's schwere Thüre, da zerschellt die Keule Zbyhoň's harten Schädel. Er durchläuft die Feste und schlägt alles nieder. Neben seinem Mädchen Schläft er bis zum Morgen. - Durch die Tannengipfel kommt die Morgensonne, neue Freude kommt in das Herz des Jünglings, dass sein schönes Mädchen in dem starken Arme ruht - "Was soll dieses Täubchen?" "Zbyhoň hats gefangen, sowie mich im Kerker Hielt ers in der Veste" - "Fort von harter Feste!" Und sie flog zum Walde und sie flog dahinwärts und sie flog dahinwärts, von Tanne zu Tanne mit dem lieben Tauber; ruhte mit dem Tauber Auf demselben Zweiglein. - Mit dem trauten Jüngling freuet sich sein Mädchen, Hüpfet hin und dort hin wie es nur beliebet, Schläft mit dem Geliebten auf dem selben Lager.
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